Wieder viel besser

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Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Kolleginnen und Kollegen. 

Vielen Dank für die vielen Genesungswünsche und guten Gedanken und die unkomplizierte und hilfsbereite kollegiale Unterstützung! Tatsächlich haben sich weder Corona noch Influenza nachweisen lassen und seit Samstag Mittag geht es mir wieder aufsteigend viel besser. 

Eine erzwungene Krankheitspause verstehe ich als Nachricht, dass ich mein inneres Gleichgewicht nicht ausreichend geschützt habe. Insofern nehme ich dann die Möglichkeit für etwas forcierte Entspannung dankbar an und freue mich, dass es mir üblicherweise auch schnell wieder viel besser geht. Nichtsdestotrotz finde ich es eindrucksvoll, wie vehement eine Erkrankung alle Pläne über den Haufen werfen kann. Eben hatte man noch zig Termine, Aufgaben, Ideen, Anrufe usw. und im nächsten Moment geht einfach gar nichts mehr. Wie das im Kleinen bei dem jetzt von mir durchgemachten heftigeren grippalen Infekt gilt, so gilt das natürlich umso mehr bei den “großen” Erkrankungen wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall usw. So häufig wird uns dann erst im Nachhinein klar, wie gut das Leben doch eigentlich gewesen ist und wie unbedeutend und unwichtig die vielen Dinge sind, über die man sich geärgert hat. Und das ist die Lehre, die ich bislang aus meiner Arbeit und meinem Leben gewonnen habe: Ich will jeden Tag freudig, dankbar und demütig das annehmen, was da kommt.

So freue ich mich darauf, wenn morgen die Praxis gut weiter geht und wir unseren Patienten bestmöglich helfen können, ihre kleinen und großen Leiden zu lindern oder erträglich zu machen.